Gedanken zum Eat&Meet Festival

Wir Bürger für Salzburg regten die Verlegung des Eat&Meet Festivals von der Fastenzeit in eine besser passende Zeit an.

Untenstehend die Antwort des Altstandt-Verbandes.

 

Sehr geehrter Herr Gemeinderat,

lieber Christoph,

bei der Durchsicht des Protokolls der letzten Generalversammlung des Altstadtverbandes zwecks Freigabe bin ich auf den Umstand gestoßen, dass ich Deine Anmerkung bzgl. „Eat&Meet“ nicht weiter behandelt habe. Wir haben Deine kritische Äußerung, dass das Festival in der Fastenzeit deplatziert wirke, zum Anlass genommen, nochmals darüber zu diskutieren. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob es auch dem Festival guttut, gewissermaßen gegen den Strom zu schwimmen.

Ich verhehle nicht, dass handfeste ökonomische Gründe für diesen Termin sprechen. Enthaltsamkeit mag aus Sicht des Einzelnen etwas Positives sein, aber weder Mitarbeiter, noch Lieferanten, Banken oder Vermieter werden dafür Verständnis haben, dass ein Gastronom sich bezüglich seiner Verpflichtungen ebenso enthaltsam verhält.  Daher: ja, diese Zeit ist aus geschäftlichen Gründen nicht unproblematisch.

Man kann es aber auch anders sehen: Eat&Meet bringt nicht nur Menschen einander näher, was ein durchaus christlicher Gedanke ist, sondern kann auch Anreiz geben, die eigenen Gewohnheiten zu überdenken, eine neues Bewusstsein bezüglich Ernährung zu erhalten. „Umkehr“ im weitesten Sinne. Die spannende Frage, welchen Stellenwert Essen in unserer Gesellschaft einnimmt, was Essen kosten darf, welche sozialen, ökologischen und ethischen Konsequenzen unsere Ernährung hat, welche Moden und Rituale wir mit dem Essen verbinden, das alles ist gesellschaftlich relevant und wird vielfach diskutiert. Einige Gesellschaftsgruppen üben sich ganzjährig in einer selbstgewählten, aber genussvollen Enthaltsamkeit („Vegetarier, Pescitarier, Flexitarier“ etc.). Ein Indiz, dass es nicht nur um weniger Essen oder den Verzicht auf Alkohol geht, ist das  „Handyfasten“, das von der katholischen Kirche propagiert wird; der Verzicht auf den Dauerblick auf das Handy wird vermutlich den meisten erheblich schwerer fallen wird als eine temporär veränderte Essgewohnheit.

Ich freue mich darüber, dass Erzabt Korbinian Birnbacher die Eröffnung von Eat&Meet mitgestalten wird durch einen humorvollen Einblick in die lange Historie der trickreichen Vermeidung von Fastengeboten in- und außerhalb von Klostermauern. Die Eröffnung wird am 01. März 12017 in der Blauen Gans sein und ich darf Dich bereits heute dazu sehr herzlich einladen.

Bis dahin alles Liebe und eine genussreiche Zeit.

Anderl

 

Tourismusverband Salzburger Altstadt

Andreas Gfrerer

Obmann

 

Integration vorziehen

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, speziell diejenigen die aus dem Pflichtschulalter bereits entwachsen sind, fallen bei uns durch den Rost! Weil 95% der Unbegleiteten minderjährigen Asylwerber auch Asyl gewährt wird, ist es aus Sicht der Bürger für Salzburg unbedingt notwendig, Integration vorzuziehen und verpflichtende Deutschkurse anzubieten.

Unsere Kontakte zum Außen- und Innenministerium sowie zum Flüchtlingsbeauftragten, als auch die Kontakte zu den Bildungssprechern der Parteien, haben zu folgenden folgendem Email geführt:

Mail an Bildungssprecher

Anrainer als Gestaltungsbeirat

Zum Leserbrief von Helmut Hintner:

 

Lieber Herr Hintner!

Wenn es um städtebauliche Belange geht, sollten bei der Entwicklung die Anrainer in Zukunft schon vor Ausschreibung eines Ausführungswettbewerbes aktiv mit einbezogen werden. Niemand kennt einen Stadtteil oder ein Stadtquartier besser als die dort wohnende Bevölkerung. Der weltbekannte Stadtplaner Jan Gehl spricht sich genauso dafür aus, wie wir Bürger für Salzburg. Gestaltungsbeiräte von außerhalb Salzburgs kenne die Verhältnisse in einem Projektgebiet weniger und sollten daher vor ihrer Beurteilung das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) zumindest für diesen Bereich gelesen und verinnerlicht haben.

Nun zu den „gierigen Anrainern“, die laut Ihrem Schreiben auf entsprechendes Bakschisch (Geldleistung) nicht verzichten wollen. In solchen Fällen haben Anrainer gegen die Projekte gekämpft und verloren. Mit den überdimensionierten Volumen ging jedoch eine Schädigung einher. Was würden Sie tun, wenn ein Bauträger Ihnen einen Schadenersatz anbietet? In Anbetracht der schlechten Möglichkeiten für Parteien, auf die unkontrollierte Bauwut einen besänftigenden Einfluss nehmen zu können, meinen wir, dass ein Schadenersatz mehr als gerechtfertigt ist. Aus unserer Sicht könnte intelligente Stadtplanung dazu führen, dass ein Schaden erst gar nicht entsteht.

Wir laden Sie sehr gerne ein, die Sache mit uns bei einem persönlichen Besuch im Schloß Mirabell, Zimmer 108 (Tel.: 0662 – 8072 2850) zu besprechen und sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Ferch

(Salzburger Nachrichten, 14.10.2015)

 

14.10.2015, SN Leserbrief

 

Bürger für Salzburg wünschen Frohe Weihnachten!

Christbaum

Wir Bürger für Salzburg bedanken uns für Ihre große Unterstützung bei der Wahl und danach bei unserer Arbeit im Gemeinderat!

Als kleinen Weihnachtsgruß finden Sie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Bastei, deren Leitartikel sich mit brisanten Projekten der Salzburger Stadtplanung aus adventlicher Sicht befasst. Eine besinnliche Lektüre für die Feiertage…

Mit besten Wünschen für Gesegnete Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr für Salzburg

Christoph Ferch

Bürger für Salzburg Logo

Bastei_12.2014-TitelBastei_12.2014-Seite 1+2Bastei_12.2014-Seite 3+4Bastei, Herbst 2014, Rehrl-Platz