Zum Titel: Das Anschwärzen ist beschämend

Sehr geehrter Herr Adrowitzer,
Wir Bürger für Salzburg gehen davon aus, dass sich jeder politische Mandatar ernsthaft bemüht, das Beste für unsere Stadt zu tun. Was wir widerwärtig finden, ist die gegenseitige Vernaderung für die wir nicht zu haben sind. Respekt vor einer anderen politischen Meinung ist in einer Demokratie Voraussetzung für eine positive Zusammenarbeit. Die Beurteilung von einzelne Maßnahmen muss auf rein sachlicher Ebene erfolgen und darf die persönliche Diffamierung niemals in den Vordergrund stellen

Ihr Christoph Ferch
05.07.2018, SN

300 Wohnungen in Gneis geplant II

Sehr geehrter Herr Neuhofer,
Als Gemeinderat der kleinsten Fraktion in Salzburg, der Bürger für Salzburg, verstehe ich ihre Sorgen und kann bestätigen, dass man mir keinerlei anrainerinteressen unterstellen kann.

Wer sieht welche Baumasse in die Riedenburg hineingepackt wurde und welche architektonische, den Brechreiz hervorrufende Scheußlichkeit dort entstanden ist, der kann sich nur für eine verträgliche Bebauung, sowohl was Volumen als auch was Höhe betrifft einsetzen.

Ihr Christoph Ferch
04.07.2018, Krone

Allerletzte Gedanken eines wunderbaren Schulhauses

Liebe frau Pamp,

sie sprechen vielen Salzburger Bürgern aus Herz und Seele. In der Schweiz wäre es absolut undenkbar ein so wunderbares Schulgebäude nicht in eine Neuplanung mit einzubeziehen. die Qualität von massiven ziegelmauern und guten Baumaterialien wird ersetzt durch scheußliche Glaskobel und Beton die vor allem im Sommer erhebliche Kühlenergie benötigen. Wir Bürger für Salzburg finden, dass man statt €25 Mio. auch weniger hätte investieren, und dabei das schöne Schulgebäude, welches ja aus ungeklärter Ursache aus dem erhaltungsgebot fiel, erhalten könne, genauso wie die Lehrerhäuser. Teure Großmannssucht bringt unsere Stadt nicht weiter und geht zu Lasten wertvoller Bestandsbauten.

Ihr Christoph Ferch
04.07.2018, SN

Stadtteilbesprechung Lehen

Am 23. März 2018 trafen sich GR Dr. Christoph Ferch mit zwei Mitarbeitern und einige engagierte Bürger von Lehen zur Stadtteilbesprechung in der Panoramabar der Stadtbücherei.
Die Lehener hatten die Gelegenheit über ihre Sorgen und Frustrationen zu sprechen und mehr Einblick in die politische und administrative Arbeit in der Stadt zu bekommen.
Es war sehr gut, sich einmal gegenseitig kennenzulernen.

Presseaussendung Initiative Denkmalschutz

„Kulturstadt“ Salzburg plant radikale Schrumpfkur für historischen Althausbestand – Verein Initiative Denkmalschutz schockiert

Über 1/4 der Gebäude außerhalb der Altstadt sollen aus dem Erhaltungsgebot fallen. Morgen tagt der Planungsausschuss. Initiative Denkmalschutz fordert Einbindung der Öffentlichkeit!

Wien (OTS) – Unter dem Vorwand der besseren Überprüfbarkeit der Erhaltungsgebote hat die Stadt Salzburg eine Studie bei „Terra Cognita“ in Auftrag gegeben, in der jetzt 305 der 1.159 überprüften historischen Gebäude aus dem Erhaltungsgebot fallen sollen (§ 59 Salzburger Raumordnungsgesetz 2009). Besonders kritisiert werden müssen die dazu völlig ungeeigneten Kriterien zur Beurteilung der Erhaltenswürdigkeit, die dem kulturhistorischen Wert der Gebäude keinesfalls gerecht werden. Warum soll z.B. eine „nicht wahrnehmbare Bauflucht“ in Bezug zum Bebauungsplan(!) ein negatives Kriterium darstellen? Sollte dies nicht viel mehr zum Anlass genommen werden, die Baufluchtlinien wieder dem historischen Bestand anzupassen, um diesen besser zu schützen? Auch die kolportierte Chimäre der Vorteile (effektiverer Schutz für die verbleibenden Gebäude) löst sich bei näherer Betrachtung des Grundsatz-Amtsberichts (29.12.2017) in Rauch auf, denn in diesem zeigt die Magistratsabteilung 5 (Raumplanung und Baubehörde) schonungslos auf, dass auch die „Reduzierung der Gesamtzahl an Erhaltungsgeboten nicht dazu führen wird, dass die Zahl der Abbruchansuchen sinkt“ (S.13), sondern dies schlicht zu einer schnöden „Verwaltungsvereinfachung“ führen wird (S.15). Daher fordert die Initiative Denkmalschutz die Einbindung der Öffentlichkeit und eine Diskussion über die völlig unzureichenden Bewertungsmaßstäbe.

www.initiative-denkmalschutz.at