Christoph Ferch, meine Beweggründe

Der Rehrl Platz wurde zum Synonym für falsche Stadtplanung. Dadurch hat sich Bauen zum Mega-Thema in der Presse und bei der Bevölkerung entwickelt. Bürgerinitiativen haben über 26.000 Unterschriften gegen die Zerstörung unserer schönen Stadt gesammelt. Doch die Politik will sich darüber hinwegsetzen.

Deshalb habe ich zusammen mit Ernest Vatier unsere Wahlgruppe „Bürger für Salzburg“ gegründet, die aus dem „Komitee für eine verträgliche Bebauung des Dr. Franz Rehrl Platzes“ hervorgegangen ist und inzwischen zahlreiche weitere Fehlplanungen in Salzburg aufgedeckt hat. Für uns Bürger ist es nicht leicht, in die Politik einzusteigen. Daher freut es mich umso mehr, dass sich ein kongeniales Team aus Kandidaten gefunden hat, das mit ehrenamtlichem Einsatz rund um die Uhr für Salzburg arbeitet.

Neben den Bausünden in Salzburg beobachten wir ein allgemeines Absinken der Lebensqualität. Die Luftbelastung übersteigt die Grenzwerte auf bedenkliche Weise. Die Stadt tut viel zu wenig dagegen.

Die Verkehrspolitik ist in einer selbstverschuldeten Sackgasse gelandet. Man will die Bürger in die wenig konkurrenzfähigen und zu teuren Öffis zwingen. Wer heute am schönen neuen Hauptbahnhof ankommt, verliert beim Warten auf den Bus wertvolle Zeit. Wir meinen, man sollte zuerst das Öffi- Angebot attraktiv gestalten, dann kommen die Kunden von selbst. Daher sollte auch an flexibel einsetzbare Batterie-Busse gedacht werden. Die Ticketpreise gehören sofort gesenkt! Die günstigen Tarife, die es heute schon gibt, kennt kaum jemand. Hier muss besser informiert werden!

Darüber hinaus verfolgt die derzeitige Stadtregierung überaus teure Prestigeprojekte, wie z.B. ein neues Paracelsusbad für 70 Millionen Euro. Wir sind nicht gegen ein neues Paracelsusbad! Die Stadtpolitik sollte jedoch nicht so abgehoben ein Millionengrab errichten! Wir Bürger verstehen es nicht, dass für dieses Projekt das 15,5 fache ausgegeben werden soll, wie für das Aya-Hallenbad! Wir sind gegen Verschwendung, wie z.B. eine völlig unnötige Aufbringung von gelbem Asphalt oder unnötige Baumfällungen in der Faberstraße und deren Umbau in eine wenig einladende Wohnstraße. Es ließen sich noch viele weitere Planungs- und Prestige-Desaster nennen. So kann es nicht weitergehen! Deshalb treten wir an und hoffen auf Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl.

Abhängig von der Anzahl der Stimmen wollen wir uns intensiv über jedes größere Bauprojekt in Salzburg informieren und die Einhaltung der Gesetze prüfen. Wir stimmen Bebauungsplänen erst dann zu, wenn der Schutz unserer schönen Stadt gesichert ist!

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