DI Heinrich Thonet

Ich interessiere mich schon längere Zeit für Politik und Gesellschaft. Bei den Gemeinderatswahlen 1999 und 2004 machte ich die ersten Erfahrungen mit der Parteipolitik, die mit Quereinsteigern nicht wirklich etwas anfangen kann.

Genau das ist aber meiner Meinung nach eine wichtige Aufgabe von normalen Bürgern:Salz in der Suppe der Politik zu sein. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Politiker immer mehr an Bodenhaftung verloren und das Vertrauen der Menschen, die sie eigentlich vertreten sollten, verspielt haben.

Die Korruptionsfälle in der Bundespolitik und der Finanzskandal in Salzburg, haben gezeigt, dass das politische System in Österreich, gekennzeichnet durch Freunderl-Wirtschaft und Machtmissbrauch, vor allem durch die Inkompetenz der handelnden Personen in den vergangenen Jahren total abgewirtschaftet hat.

Viele Bürger, wie auch ich, stehen vor dem Problem, dass sie nicht mehr wissen, welcher Partei und welchen Personen sie ihr Vertrauen schenken sollen.

Anstatt darüber zu jammern, habe ich mich im letzten Jahr entschlossen, aktiv in die Politik einzusteigen. Und zwar aus der Erkenntnis heraus, dass das überkommene Denken und Handeln der Politiker einen Neuanfang für unsere Stadt dringend erfordert.

Die Erfahrung des letzten Jahres zeigte, dass die Politik hauptsächlich mit sich selbst und mit der Aufarbeitung verschiedener Skandale, die sie selber verursacht hat, beschäftigt ist.

Deshalb war ich froh, im vergangenen Oktober auf die neue Bewegung Bürger für Salzburg gestoßen zu sein. Wir wollen die undurchsichtigen Vorgänge in der Stadtpolitik aufdecken und versuchen, ehrliche Alternativen anzubieten. Unser Team hat auf den verschiedenen Sachgebieten der Stadtpolitik große Erfahrung. Wir werden mit Transparenz menschennahe Politik für Salzburg machen. Dafür stehe ich ein.